Sonntag, 22. Februar 2015

[REZENSION] Ransom Riggs "Die Stadt der besonderen Kinder"

Die Geschichte der besonderen Kinder geht endlich weiter... Eine lang ersehnte Fortsetzung ist nun erhältlich...


Ransom Riggs
"Die Stadt der besonderen Kinder"
Verlag: Knaur
Erscheinungstermin: 02. Februar 2015
Preis: €16,99 ( gebundenes Buch), €9,99 (e-Book)

"Die Stadt der besonderen Kinder" ist der lang erwartete zweite Teil von Ransom Riggs Reihe der besonderen Kinder. 

Keine Sorge ich versuche hier nicht zu Spoilern, damit auch diejenigen die den ersten Teil nicht kennen vielleicht zu dem noch greifen werden, es lohnt sich...

Nachdem Jacob in "Die Insel der besonderen Kinder" den Geschichten seines Großvaters auf einer britischen kleinen Insel folgte, hat sich sein Leben verändert. Die Geschichten seines Großvaters, der kurz vor seiner Abreise starb und der ihm im Sterben auftrug die Insel aufzusuchen und die besonderen Kinder zu retten, entpuppten sich als wahr und keine absurden Geschichten. Genausowenig wie die Monster, die sein Großvater sah, genau wie Jacob, als sein Großvater starb und ihn in psychische Behandlung brachten... Jacob fand das Kinderheim in dem sein Großvater aufwuchs, zusammen mit den Kindern, die sich noch immer unverändert und nicht gealtert in einer Zeitschleife befanden, im Jahre 1940. Jacobs Reise zu seinen eigenen Fähigkeiten und neuen Gefahren beginnt.

In " DieStadt der besonderen Kinder" macht sich Jacob zusammen mit den besonderen Kindern aus den Geschichten seines Großvaters auf eine gefährliche Reise. Auf der Flucht versuchen sie der Headmistress, der Leiterin des Kinderheimes und Beachützerin der besonderen Kinder, zu retten. Ihr beschwerlicher Weg führt sie durch zahlreiche Gefahren, sowohl des zweiten Weltkrieges, der Monster, aber auch durch andere Zeitschleifen, bis hin nach London,... Dort hoffen sie die einzige zündenden, die ihrer Headmistress noch helfen kann...

Ransom Riggs hat sich nach nahezu drei Jahren sehr viel Zeit gelassen mit dieser Fortsetzung. So lange, dass ich mich ehrlich nicht mehr an alles aus dem ersten Teil erinnern konnte und diesen erst einmal vorab noch einmal lesen musste. Der zweite Teil begann schließlich auch mitten im weiteren Geschehen und hatte keine wirkliche Rückblende enthalten, was denn genau passiert war. 

Doch das warten hat sich gelohnt. Die Geschichte ist wieder genauso fantastisch wie der Vorgänger. Ransom Riggs spinnt seine unglaublicher Geschichte weiter. Wieder gepaart mit alten Fotografien aus Sammlungen, um die er seine Geschichte spinnt und die in Form von schwarz- weiß Aufnahmen ebenfalls im Buch abgedruckt wurden. Es sind wieder größtenteils authentische Bilder, unglaubliche, befindenden man zweimal hinsehen muss, bei denen sich eine Gänsehaut bildet, aber auch teilweise erschrecken und man gar nicht hinsehen mag. Das macht die horrorelemente des Buches nur noch plastischer, aber die fantastischen Elemente überwiegen.

Das Buch endet mit einem Cliffhanger, das ganze Buch über merkte man schon, dass es sich hierbei nur um die Suche nach der Hilfe für Miss Peregrine handelt, die weitere Handlung ist noch offen. Der Cliffhanger schon fies,... Bleibt also zu hoffen, dass Ransom Roggs nicht wieder so lange für seinen nächsten Teil braucht, das dämpft dann doch als einziges das Lesevergnügen.

Insgesamt betrachtet gefiel mir der erste Teil einen Tick besser, was an den noch nicht bekannten Mysterien liegt, die Jacob im zweiten Teil bereits kannte,... Dennoch eine große Leseempfehlung von mir. 



Danke an den Knaur-Verlag für diese Rezensionsexemplar!