Sonntag, 18. Februar 2018

[REZENSION] Jon Skovron - Empire of Storms 2 - Schatten des Todes“

Jon Skovron
„Empire of Storms 2 - Schatten des Todes“
Verlag: Heyne
Preis: 14,99 € (Broschiert)
           11,99 € (eBook)
Erscheinungsdatum: 09. Oktober 2017
 
    

Da es sich hier um den zweiten Teil einer Reihe handelt, möchte ich nicht weiter auf den Inhalt eingehen. Unsere beiden Hauptcharaktere Red und Hope müssen ihren jeweiligen Weg gehen, den sie zum Wohl des anderen eingeschlagen haben und versuchen auf ihre eigene Weise das Imperium vor der Bedrohung der Biomanten zu retten...

Zunächst einmal: es ist ein typischer zweiter Band. Die Handlung zieht sich ein wenig mehr hin, versucht Band 1 und die kommenden Geschehnisse in Band 3 zu verbinden und darauf hinaus zu führen... allerdings bin ich ihr da nicht so ganz sicher, wo das ganze in Band 2 hinausführen sollte. Das Schicksal von Red ist da eindeutiger als die Geschichte von Hope. Wir müssen uns wohl überraschen lassen.

Die Spannung war allerdings trotz des etwas gemächlicheren Schreibstils - der durchaus zu der Geschichte zu passen scheint - durchweg spannend. Überall passiert etwas, Kämpfe, Intrigen, Machtspiele und Wendungen... es scheint nicht langweilig zu werden und immer düsterer...
Ein wenig Schwierigkeiten hatte ich da mit den Passagen, die auf dem Schiff spielten, aufgrund des begrenzten Raums passiert hier weniger und leider habe ich selber so null Ahnung von all den Begriffen.
Ein wenig gewöhnungsbedürftig sind noch immer die Gossenausdrücke, aber nun ja... die kehre ist neunmal die Gosse und warum sollte sie nicht auch den eigenen Jargon hervorbringen auch wenn einem als Leser so manch ein Begriff stutzig macht oder überlegen lässt, was es überhaupt bedeuten soll. Glücklicherweise gibt es am Ende ein Glossar.

Glücklicherweise hat man auch keine Schwierigkeiten mit dem zweiten Band zu starten, wenn man sich nicht mehr vollständig an die Geschehnisse des ersten Bandes erinnert. Es gibt genügend Hinweise und Erzählungen, die einem alles wieder ins Gedächtnis rufen, was wichtig ist.

Es ist unglaublich was der Autor hier für eine Welt erschaffen hat, dienlogisch aufgebaut ist und zu funktionieren scheint trotz der vielen Gegensätze und zahlreicher schillernder Figuren. Ich bin gespannt was uns Leser noch alles erwarten wird.
Zumindest Band 3 steht schon im Juli dieses Jahres in den Startlöchern und ich freue mich schon sehr darauf.


Danke an den Heyne-Verlag für dieses Rezensionsexemplar 

[REZENSION] Jens Lubbadeh „Neanderthal“

Jens Lubbadeh
„Neanderthal“
Verlag: Heyne
Preis: 14,99 € (Broschiert)
           11,99 € (eBook)
Erscheinungsdatum: 13. November 2017


Als Komissar Nix in Düsseldorf zu einem Einsatz geschickt wird, in dem er ein Massengrab vorfindet, dass ungewöhnlicher nicht sein kann, ahnt er noch nicht was für weltumgreifende Machenschaften auf ihn lauern werden. Doch damit nicht genug. Die Leichen entpuppen sich als Neandertaler - doch nicht mehr als 30 Jahre alt...

Tja... was soll ich sagen. Ich bin ein wenig hin und her gerissen. Nachdem mich das Erstlingswerk des Autors „Unsterblich“ fesseln und begeistern konnte, tat ich mich mit dem Buch ein wenig schwerer. 

Das Thema selber ist wahnsinnig interessant und bedenkt man, dass der Autor gut recherchiert hat und auch wissenschaftsjournalist ist, wird man auch viele wahre Ansätze darin finden können.
Doch so spannend das Thema auch klang es könnte mich doch nicht ganz mitreißen.

Dabei bin ich mir nicht so sicher, ob die Geschichte einfach nicht nur so umgesetzt wurde, wie ich es erwartet habe, oder ob ich einfach etwas anderes erwartet habe.
Zusätzliches Problem dabei war: ein paar Wochen vor erscheinen des Buches kam ein kleiner eBook-Apetizer heraus. Quasi die Vorgeschichte zu dem Buch. Ich hab diese gelesen, diese war auch total spannend und ich würde heiß gemacht auf das Buch... also alles gut... und dann kam das Buch... und ich fühlte mich, als ob die Vorgeschichte schon alles wichtige vorweggenommen hatte. Das eigentliche Geheimnis was Nix ja erstmal noch aufklärt war mir schon etwas bekannt... 
schade... ansonsten hätte sich das lesen des Buches für mich sicherlich anders entwickelt. Denn die Geschichte war ansonsten wirklich wieder gut erzählt und wusste einen an die Seiten zu binden (aber bräuchte man meiner Meinung nach weniger Vorwissen).

Also ein Rat von mit die Vorgeschichte, auch wenn die vorher veröffentlicht wurde, nicht vorweg zu lesen, dann bleibt einem noch mehr Spannung erhalten.

Ich hin aber gespannt auf das nächste Buch des Autors, denn er weiß die dunkle Seite der Menschen hervorzuheben und vorallem das glaubhaft erscheinen zu lassen, dass all dies in ein paar Jahren tatsächlich passieren könnte - wenn es nicht schon in geheimen Kammern der Wissenschaft passiert ist.


Danke an den Heyne-Verlag für dieses Rezensionsexemplar 

[REZENSION] Heike Kleen „Das Tagebuchs“

Heike Kleen
„Das Tage Buch“
Verlag: Heyne
Preis: 14,99 € (Broschiert)
           11,99 € (eBook)
Erscheinungsdatum: 13. November 2017
          

Dies ist vielleicht eine eher ungewöhnliche Rezension, aber über ein Thema, dass jede Frau betrifft. Und daher wollen wir hier auch einmal ganz offen über das Thema Menstruation reden.
Als ich das Buch im Heyne Verlagsprogramm entdeckte, hatte es mich komischerweise sofort angesprochen. Klar lese ich in letzter Zeit gerne mal Sachbücher und gerade welche darüber, was in dem eigenen Körper so vorgeht, aber das Thema Menstruation war dann doch eher eine Seltenheit, über die man etwas findet. Und das vorallem so schonungslos. Früher wie heute ist es halt noch immer ein Thema was peinlich berührt und totgeschwiegen wird. Diese Seite beleuchtet das Buch auch ganz gut, doch wieso sollten wir das ganze so weiter behandeln und nicht darüber reden ?
Klar ist: nahezu jede Frau ist das nicht nur ein leidvolles monatliches Thema, nein es gibt kaum eine Frau, die nicht irgendwie Probleme damit hat.
Und da gehöre ich selber eindeutig dazu. Ja man sagt es nicht gerne und auch nicht gerne so öffentlich wie hier, aber ja ich gehöre zu den Frauen, die regelmäßig starke Menstruationsbeschwerden haben.
Genau aus diesem Grund wollte ich mehr erfahren und habe zu diesem Buch gegriffen. In der Hoffnung ein paar Tipps und Verständnisse zu bekommen.

Wie bereits erwähnt wird auch die ganze weib,ich Geschichte einmal beleuchtet. Ich finde es dabei sehr interessant, das es tatsächlich erst in den 70/80ger Jahren genau erforscht und entdeckt wurde, was da eigentlich im Körper der Frau genau vor sich geht. Erstaunlich spät wie ich meine... das Buch zeigt somit natürlich auch die genauen Abläufe im Körper auf, begleitet von schönen Illustrationen. Als nächstes werden uns Frauen die verschiedenen Produkte einmal vorgestellt und genau mit vor- und Nachteilen beschrieben. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkein und auch eine Vielzahl an den üblichen, die vielleicht gar nicht für den Körper sind und hier somit auch bessere Alternativen vorgestellt werden. Hier zeigt sich allerdings auch eine gewisse Vorliebe der Autorin und Verbundenheit zu einem Shop auf, womit ein wenig Werbung dafür betrieben wird. Natürlich will man von den eigenen Erfahrungen berichten und preist somit seine eigene beste Lösung an.

Am Schluss gibt es aber auch ein paar erhoffte Lösungen für Leitgeplagte wie mich, die ständig mit Menstruationskrämpfen zu kämpfen haben. Wir haben am Ende des Buches eine kleine Anzahl von Übungen zum ausprobieren, damit man sich besser fühlt. Ob es hilft, muss man selber ausprobieren...

Ich habe zumindest einen umfassenden Einblick über das Thema bekommen. Das Buch war dabei auch unterhaltsam und nicht trocken geschrieben.
Hundertprozentig hat es meine Erwartungen nicht erfüllt, aber es könnte ja auch kein alllheilmittel sein, aber mehr Verständnis hilft ja auch schon einmal.


Danke an den Heyne-Verlag für dieses Rezensionsexemplar 

Montag, 8. Januar 2018

[REZENSION] Claire North "Das Spielhaus"

Im Rahmen einer Leserunde der Lesejury habe ich das Manuskript zu 
Claire North "Das Spielhaus" zugeschickt bekommen.
Das Buch ist mittlerweile im Bastei Lübbe Verlag erschienen und in den Buchhandlungen und Online erhältlich.

Hier ist meine abschließende Rezension dazu:



Claire North
"Das Spielhaus"
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 21.Dezember 2017
Preis: 9,00 € (Taschenbuch)

Die Geschichte in "Das Spielhaus" ist in drei Novellen unterteilt, die nicht nur verschiedene Hauptcharaktere haben, sondern auch in verschiedenen Zeitebenen spielt. In der ersten Novelle haben wir Thene, die im alten Venedig 1610, in dem sie zu einem Spiel der Karten antritt. In der zweiten Novelle haben wir Remy, der Anfang des 20. Jahrhunderts ein anderes Spiel spielt und dabei selber auf der Flucht ist. Und in der dritten Novelle in der Gegenwart oder nahen Zukunft, geht es um das Schachspiel, mit hohem Ziel und Einsatz...
Das Spielhaus lässt nur besondere Spieler in die engeren Kreise zu, die diese Spiele spielen dürfen... doch was das Spielhaus ist und was das Ziel ist, das muss der Leser durch die Augen und taten der Charaktere erfahren,...

Der Schreibstil ist einerseits faszinierend, teilweise aber auch etwas gewöhnungsbedürftig. In der ersten Novelle ist er genauso altertümlich, wie die Zeit in der es spielt. In der zweiten Novelle Anfang des 20. Jahrhunderts dementsprechend angepasst Hand verständlicher. 
Wir haben hier überwiegend einen "wir" erzählen. Der Erzähler nimmt uns an die Hand, der Leser steht mit ihm direkt als Beobachter im Geschehen und erzählt uns was wir sehen. Das hat mir wirklich gefallen.

An sich waren die Geschichten auch sehr spannend und haben mir gut gefallen. Ein wenig bräuchte man durch den schreibstil, gerade in der ersten Novelle, sich in die Geschichte rein zu finden. Gerade so manche Sätze und Formulierungen Klängen doch sehr faszinierend, die einen fesselten. Dadurch wurde aber auch der Eindruck erzeugt, dass es ein wenig langatmig werden könnte, glücklicherweise nahm die Spannung im Laufe der Novelle weiter zu.
Bei den anderen Novellen, bei der das sprachliche Problem nicht ganz war, war allerdings für mich die Spannung auch nicht im vollen Zuge vorhanden, wie sie hätte sein können und ich mir aufgrund der Thematik erhofft hatte. Es sind letztendlich doch einzelne kürzere Novellen, die nicht zu sehr ins Detail gehen.

Die Thematik war aber sehr interessant und man fiebert quasi der Auflösung entgegen, was das ominöse Spielhaus eigentlich ist.
Es gibt faszinierende Charaktere, die man ebenfalls ergründen will. Allerdings auch in meinen Augen welche, die zwar auf den Seiten der guten stehen, sich aber ebenso der Methoden annehmen, was ich schon ein wenig scheinheilig empfinde... schade, aber so sind die Menschen aber auch nun einmal. Oder gäbe es keine andere Möglichkeit zum Ziel ?! 

Ein interessanter Ansatz einer Geschichte, die mich in gleichen Massen fasziniert hat, wie mich zum nachdenken anregt. Ich denke da sind no h einige Botschaften und versteckte bekannte gestalten vorhanden. Leider hat sie auch ein paar Schwächen in der Spannung und im Aufbau, so dass sie mich nicht vollends zufrieden stellen konnte. Allerdings freue ich mich schon auf weitere Werke der Autorin.


Danke an die Lesejury und Bastei Lübbe für dieses Rezensionsexemplar. 

Freitag, 24. November 2017

[REZENSION] Vi Keeland "Bossman"


Vi Keeland
"Bossman"
Preis: 12,00 € (broschiert)
             9,99 € (e-Book)
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 20. November 2017

Als Reese eines Abends bei einem fürchterlichen Date von einem unmöglichen Typen blöd angesprochen wird und dieser ihr auch noch zur Hilfe kommt, rettet er ihr unverhofft den langweiligen Abend. Reese merkt, dass dieser Typ vielleicht doch nicht so furchtbar ist und hofft ihm wieder irgendwann zu begegnen. Als dies tatsächlich passiert, hilft er ihr abermals in dem er ihr einen Job verschafft – in seiner Firma… Beide fühlen sich zueinander hingezogen. Während es Chase aber egal wäre, mit einer seiner Mitarbeiterinnen etwas anzufangen, ist Reese durch schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit vorsichtig geworden… Dennoch lässt Chase nicht locker und setzt alles daran Reese für sich zu gewinnen.

 

Im ersten Moment mag das Buch wie jede andere Office-Romance oder New Adult Roman klingen. Dennoch hat er mich mehr als positiv überrascht.

Zunächst einmal haben wir einen komplett anderen Ausgangspunkt, der den Verlauf der Geschichte schon einmal anders gestaltet, als die üblichen. (Keine Sorge damit spoiler ich keinesfalls). Hier ist es nicht so, dass die junge Frau plötzlich feststellt, dass der Typ mit dem sie einen Abend zuvor etwas angefangen hatte sich plötzlich „oh Schreck“ als ihr Boss entpuppt. Nein hier sind diese Randbedingungen von vornherein klar. Beiden ist nicht nur ihre Anziehung bewusst, sondern auch die Gefahr, wenn sie bei ihm anfängt zu arbeiten, was daraus werden würde für ihren Job, das Ansehen und gegenüber den Mitarbeitern. Damit wird die Geschichte nicht künstlich dramatisiert.

 

Des Weiteren entwickelt sich die Liebesgeschichte realistisch langsam und vorsichtig. Nachvollziehbar und entsprechend der arbeitstechnischen Umstände abwägend und aber auch weil jeder sein eigenes Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen hat, das sie beeinflusst. Der Schwerpunkt liegt aber nicht zu sehr darauf, so dass keine künstlichen Dramen aufgrund der Vergangenheit geschaffen werden, wie in vielen anderen Romanen dieser Art.

 

Was mir aber auch besonders an dem Roman gefällt, ist der Schreibstil der Autorin. Der Roman sprüht nur vor Witz und Charme, den sie in den Worten aber auch in die Charaktere einfließen lässt. Ich musste so manches Mal schmunzeln, und wer hätte sich da nicht auch in Chase verliebt ?

Beide Charaktere waren sympathisch, glaubwürdig und zu keinem Moment anstrengend oder künstlich dramatisch oder naiv. Eine starke Frau, die weiß was sie will und ein ebenso starker Mann, der als CEO eine Firma leitet, aber nicht dem üblichen New Adult dominanten Romanklischee entspricht – endlich mal etwas anderes.

 

Da es einen weiteren Teil aus dieser Reihe geben wird (allerdings erst Mitte nächsten Jahres), werde ich schon jetzt sehnsüchtig darauf warten. Ich werde mir definitiv mehr Romane dieser Autorin anschauen.

 

Absolute Empfehlung von mir !


Danke an den Goldmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Mittwoch, 8. November 2017

[REZENSION] Kendare Blake "Der schwarze Thron 2 - Die Königin"

Kendare Blake

"Der schwarze Thron 2- Die Königin"

Preis: 14,99 € (broschiert)

            9,99 € (e-Book)

Verlag: penhaligon

Erscheinungstermin: 25. September 2017 


Der zweite Teil der „Der schwarze Thron“-Reihe von Kendare Blake übertrifft den ersten Teil bei weitem!


Ich mochte die Geschichte schon im ersten Teil sehr. Drei Drillingsschwestern, die geboren werden um gegeneinander auf Leben und Tod anzutreten, da nur eine von Ihnen Königin werden kann. Die eine ist Elementwandlerin, die andere Giftmischerin und die dritte eine Naturbegabte. Doch schon am Ende des ersten Teils stellte sich dabei etwas unglaubliches heraus… Und auch andere Komponenten und Entwicklungen versprachen eine großartige Entwicklung der Geschichte.


Ich hatte mir gewünscht, dass das Tempo was gegen Ende des ersten Teils aufkam, nachdem wir anfangs in die Welt eingeführt wurden, beibehalten wird, und ich wurde keinesfalls enttäuscht. Die Handlungen kommen jetzt Schlag auf Schlag, die Protagonistinnen und der Leser hat kaum die Chance zur Ruhe zu kommen. WOW! genau das habe ich mir erhofft.


Die unerwarteten Entwicklungen und was alles dahinter steckt , haben mich nicht enttäuscht. Auch wurden noch ein paar mehr Hintergründe des Königreichs mehr vertieft und erklärt, sowie in die Handlung eingewoben. Wirklich gelungen und das was ich mir gewünscht hatte.


Nur eins verwirrt mich. Das Ende ist abgeschlossen, hat aber auch etwas offenes an sich. Meiner Meinung nach ist dies nur eine Dilogie. Aber vielleicht weiß hier noch jemand was anderes. Wenn es eine weitere Fortsetzung geben sollte, würde ich mich sehr freuen (auch wenn es ein wenig Schade dann um die beiden zusammengesetzten Buchrücken im Regal ist, die wirklich eine Wucht sind).


Wer noch nicht ganz überzeugt vom ersten Teil war, sollte definitiv weiter lesen. Wer den ersten Teil schon mochte, der wird von diesem Teil sicherlich auch begeistert sein.


Absolute Leseempfehlung !



Danke an den penhaligon-Verlag für dieses Rezensionsexemplar 


[REZENSION] Lance Rubin "Tot war ich gestern"

Lance Rubin

"Tot war ich gestern"

Preis: 16,99 € (broschiert)

           14,99 € (e-Book)

Verlag: Ivi-Verlag

Erscheinungstermin: 02. Mai 2017


Nach 2 Jahren haben wir mit „Tot war ich gestern“ die Fortsetzung zu „Bin mal kurz tot“. Ich persönlich hatte weder eine Fortsetzung auf dem Schirm, noch hätte ich damit gerechnet, dass es eine gibt. Das Ende von Teil 1 war zwar in sich abgeschlossen, aber dennoch ein Stück offen, dass es noch weiter gehen könnte.


Wer Teil 1 noch nicht gelesen hat, bitte an dieser Stelle nicht weiterlesen, denn die Kritik an Teil 2 ist nicht spoilerfrei für den ersten Teil zu erklären.


Ich bin mir noch ein wenig unsicher, ob die Geschichte eine Fortsetzung gebraucht hätte. Einerseits haben wir die Situation unseres Hauptprotagonisten dass er am Ende des ersten Teils unerwarteter Weise noch am Leben ist, wobei doch jeder seine feste Zeit des Todes kennt. Genau das Ganze hat ja den ersten Teil ausgemacht. Andererseits kam am Ende des ersten Teils eine neue Situation hinzu, er trifft auf seine Mutter und wird gejagt. Dieser Handlungsstrang ist auch der, der nun im zweiten Teil aufgenommen wird. Mit dem gewohnten Sarkasmus und Witz, sowie einer spannenden Handlung wird es auch keineswegs langweilig. Es gibt neue Geheimnisse und Verschwörungen zu lüften und noch einiges zu erklären.


Also eine nette Fortsetzung für Freunde des ersten Teils, auch wenn es mich persönlich nicht hundertprozentig zufriedenstellen konnte. Vielleicht lag auch nur eine zu lange Zeit zwischen dem Erscheinen der beiden Teile. Zwei Jahre ist eine lange Zeit, auch wenn man wieder schnell in die Geschichte reingefunden hatte. Glücklicherweise ist diese nicht so komplex und schwierig, so dass man sich noch gut erinnern konnte.


Fazit: Eine Fortsetzung, die vielleicht nicht notwendig gewesen wäre, aber durchaus schön für zwischendurch und zum weiter amüsieren einer wirklich aberwitziges Geschichte ist. Für große Fans des ersten Teils definitiv ein muss.


Danke an den Ivi Verlag für dieses Rezensionsexemplar